Kampfmittelräumung in Gewässern
Die Kampfmittelräumung in Gewässern erfordert bereits bei der Planung und Kampfmittelsondierung ein gegenüber der Kampfmittelsondierung an Land spezifischeres Vorgehen, um letztlich alle möglicherweise vorhandenen Kampfmittel zu erfassen. Die komplette überdeckende systematische Absuche der gesamten Fläche ist zu gewährleisten.
Die Genauigkeit der Ortsangabe von Störkörpern beeinflusst direkt die Bergungskosten von Störkörpern ein. Diese sind erheblich höher als an Land. Die zu verwendende Sensor-Technologie muss geeignet sein, um bei Berücksichtigung der erforderlichen max. Erkundungstiefe, Bewuchs, Sedimente, Kampfmitteltyp usw. das bestmögliche Ergebnis zu leisten.
Nach den AHKMR wird unterschieden in:
- Vollflächige, sedimenteingreifende Kampfmittelräumung
- Kampfmittelräumung durch Abtrag des Sedimentes mit Separation von Kampfmitteln und sonstigen Stoffen (Volumenräumung / Separation)
- Einzelpunkträumung




